FDP-Bundestagskandidat Ferhat Asi kritisiert Rückkehrprämien für Syrer:

„Fachkräftepotenzial in Deutschland nutzen statt Abschiebungsdebatten führen“
Ferhat Asi, Bundestagskandidat der FDP, äußert scharfe Kritik an Jens Spahns Vorschlag, Rückkehrprämien für syrische Geflüchtete einzuführen. Er betont die Dringlichkeit, das Fachkräftepotenzial in Deutschland zu nutzen, anstatt über unsinnige Abschiebungen zu debattieren.
„In der aktuellen Lage ist es absurd und kontraproduktiv, über Rückkehrprämien und Abschiebungen syrischer Geflüchteter zu diskutieren. Viele Syrer sind bereits hervorragend in unsere Gesellschaft integriert und leisten wertvolle Beiträge, besonders im Handwerk, in der Pflege und im Dienstleistungssektor. Statt ihre Rückkehr zu fördern, sollten wir alles daran setzen, diese Menschen weiter in unseren Arbeitsmarkt zu integrieren“, erklärt Ferhat Asi.
Syrien bleibt trotz des vermeintlichen Sturzes von Assad ein Land, das von Unsicherheit und Instabilität geprägt ist.
Syrien bleibt trotz des vermeintlichen Sturzes von Assad ein Land, das von Unsicherheit und Instabilität geprägt ist. Die Einstufung Syriens als sicheres Herkunftsland ist daher zu verfrüht.
„Wir brauchen diese Fachkräfte hier in Deutschland. Syrische Geflüchtete haben gezeigt, dass sie hochmotiviert sind, sich zu integrieren und zu arbeiten. Statt absurde Rückkehrprämien zu zahlen, sollten wir in Bildungs- und Integrationsprogramme investieren, um diese Menschen dauerhaft in unsere Gesellschaft und Wirtschaft einzubinden“, fordert Asi.
Die FDP setzt sich für eine zukunftsorientierte und humane Flüchtlingspolitik ein, die auf Integration und Chancengleichheit statt auf die rückwärtsgewandte Abschottungs- und Rückführungspolitik der CDU setzt. „Die Debatte über die Abschiebung von Syrern ist nicht nur die falsche Diskussion zur falschen Zeit, sondern zeugt auch von einem eklatanten Mangel an Weitsicht seitens der CDU. Unsere Priorität muss darauf liegen, die bestehenden Potenziale der Geflüchteten zu erkennen und zu fördern, um so dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken“, so Asi abschließend.